Presse
Hier finden Sie Einschätzungen und Presserezensionen zu meinen Veröffentlichungen und zu aktuellen Konzerten:
“Für erstklassige Unterhaltung sorgte nicht zuletzt Jazztrompeter Peter Protschka – der 32-jährige Kölner hat es in der Szene längst zu Weltruf gebracht und lieferte den Talbahnhofbesuchern ein wahres Fest selbst für verwöhnte Ohren.” Aachener Zeitung 2010
Aktuelle Kritik zu einem Kölner Konzert im Herbst 2009: Kunst und Jazz
“Im deutschen Raum darf Protschka als berufener Nachfolger des grade verstorbenen US-Trompetenvirtuosen Freddie Hubbard gelten: Einer, der sich nicht fürchtet vor der strahlenden Kraft, die in dem Horn steckt, wenn sie von einem zupackenden Improvisator geweckt wird.” Mannheimer Morgen 2009
“You sound so beautiful! Hip music.”
Brian Lynch, NYC
Martin Laurentius im “Jazzthing”- Hotspot im Februar 2008 über “Point of view”:
“Die Musiker im Peter Protschka Quintet sind allesamt herausragende Musiker- obwohl oder gerade weil keiner von ihnen das Rad im Jazz neu erfinden will. Ein am Hardbop orientierter Mainstreamjazz, Swing und Groove, raumgreifend phrasiert, hart auf dem Beat und straight-ahead gespielt sind in den neun Originalkompositionen des Trompeters Peter Proschka die Basis. (...)
Mal sind es die Harmonien, die komplex gesetzt mit einem europäischen “Twist” ausgestattet werden, mal sind es die Melodien, die ihren Ursprung in der Kultur- und Musikgeschichte Europas nicht verleugnen wollen. Das Entdecken der eigenen Perspektive auf die improvisierte Musik von heute, aber auch das unbekümmerte Experimentieren und ein spielerischer Umgang mit verschiedenen Elementen aus der Jazzgeschichte- gleichgültig ob europäisch oder US-amerikanisch- lässt “Point of View” zu einem spannenden Debütalbum dieses jungen Musikers werden. Ach ja, neben Protschka selbst sind es vor allem der Tenorist Paul Heller und der Pianist Rainer Böhm, die mit ihrer variantenreichen und eloquenten Improvisationskunst überzeugen.”
Matthias Inhoffen in “Audio”, April 2008:
“Ungeheuer professionell!”
Der Kölner Trompeter Peter Protschka hat einen klaren Standpunkt. Auf “Point of View” brennt er mit seinem hochkarätigen Quintett ein Feuerwerk des modernen, geschliffenen, melodiösen Mainstreams ab (...). Weicher, sauberer Klang.
Hans Hielscher im “Kulturspiegel” über “Point of view”, Februar 2008:
“Im Titelstück spielt der Tenorsaxofonist Paul Heller das erste Solo,
dann folgt Protschka, der Komponist, auf dem Flügelhorn. Der
Kölner engagierte mit Rainer Böhm (Piano), Thomas Stabenow
(Bass) und Dejan Terzic (Schlagzeug) für sein Debütalbum weitere
Spitzenmusiker. Eins-a-Hardbop aus Deutschland!”
Klaus Gottwald im “Jazzpodium”, April 2008:
Der Trompeter und Flügelhornist Peter Protschka ist längst kein Unbekannter mehr.
1977 in Köln geboren, hat sich dieser junge Jazzmusiker und Komponist durch seine Auftritte in namhaften Clubs und auf diversen Festivals einen sehr guten Namen in der deutschen Jazzszene geschaffen und auch als Leader eigenständiger Projekte auf sich aufmerksam gemacht.(...) Der eigene Trompetensound und seine anspruchsvollen, ideenreichen Solobeiträge ließen namhafte Musiker, mit denen er bereits zusammen spielte, aufhorchen.(...) Zusammen mit seinem hochkarätigen Quintett präsentiert er seine energiegeladenen Hardboptitel und versucht dabei, nordamerikanischen Jazz und europäische, harmonisch ausgerichtete klassische Kammermusik miteinander zu verbinden. Ein Versuch, der ihm bestens gelungen ist, und hoffen lässt, daß er mit dieser Besetzung weitere CDs produziert und durch Live-Auftritte ein neugierig gewordenes Publikum in die Clubs holt.
Georg Spindler im “Mannheimer Morgen”:
Protschkas Musik wird geprägt von offen strukturierten Themen, jähen Tempowechseln, mysteriös anmutenden Nocturne-Balladen und einem außerordentlichen Maß an kollektiver Freiheit. Zugleich beschwört sie aber auch eine raffinierte Schönklang-Ästhetik, die an den Sound der Plattenfirma ECM erinnert. In diesem Spannungsraum entfaltet Protschka seine Improvisationen, die von einer bemerkenswert melodisch-gedanklichen Klarheit und Stringenz geprägt sind, eingehüllt in einen emotionsstarken, lyrisch-bluesgetränkten Instrumentalklang. Gelegentlich erinnert Protschkas melodiöse Diktion gar an die Eleganz und Eloquenz seliger Trompeter wie Harry Edison oder Roy Eldridge.(...)
Gustl Mayer, Hessischer Rundfunk:
“Peter Protschka mit seinem schönen, runden, etwas lyrischen Ton, mit einem leichten, sehr angenehmen Vibrato, klingt so, wie man es von Miles Davis aus jenen Jahren kennt.”
Thomas Wunsch, Jazzjournalist und ECM-Coverartist, Wiesbaden, Konzertkritik:
“Peter Protschka`s “The Art Of The Message” im Jazzkeller Frankfurt
Mit einem grandiosen Konzert der Extraklasse läutete der Kölner Trompeter, Flügelhornist und Komponist Peter Protschka am letzten Samstag das Wochenende ein. Im zu Recht ausverkauften Frankfurter Jazzkeller stellte er einem hingerissen lauschenden Publikum sein neuestes Projekt “The Art of the message“ celebrating „The music of Art Blakey and his Jazz Messengers“ vor. Selten hört man in einem Livekonzert eine solche Spielfreude, gepaart mit der gleichsam perfekten Abstimmung der Musiker der Band untereinander. Von Beginn an verstand es das Sextett mit seiner Musik die Hörer zu begeistern. Ein wichtiger Faktor, der zum Gelingen dieses Unternehmens beigetrug, war die Virtuosität der Musiker. Protschka selber verzauberte mit seinem sauberen Ton und präzise gespielten Einlagen, der Bassist Fedor Ruskuc bewies mit seinem Spiel, dass er zu den Spitzenkräften seines Instruments zählt und der Schlagzeuger Rene Marx stellte sich zu jeder Zeit in den Dienst der Sache, trommelte kräftig, aber ohne aufdringlich zu sein und gab dem Programm drive. René Klement an der Posaune verstand es in kongenialer Weise mit Protschka in musikalische Dialoge einzutreten die das Publikum gebannt verfolgte, ebenso wie die kreativen Ausflüge des Saxophonisten Bernd Hartnagel und das aussergewöhnlich gekonnte Spiel des Pianisten Alex Schimmeroth.(...)
Protschka veröffentlichte zeitgleich zum Konzert im Frankfurter Jazzkeller die CD „Point Of View“, die auf dem Label Jazz4ever erschienen ist. Auch auf dieser CD funktioniert die Magie Protschkas und so hört man gerne, wie er sich mit seinen Mitspielern Paul Heller am Saxophon, Rainer Böhm am Piano, Thomas Stabenow am Bass und Dejan Terzic am Schlagzeug die Seele aus dem Leib spielt. Bewundernswert ist, dass auf „Point Of View“ ausschliesslich Eigenkompositionen von Protschka zu hören sind und er damit unter Beweis stellt, dass er ein Allrounder ist, der dem Jazz viel zu geben hat. Das ist wegweisend und das ist gut. Protschka weiß, was er will und er hat auch alle Möglichkeiten, es zu tun. Von ihm werden wir noch viel Gutes hören!”
Jürgen Kisters, Kölner Stadtanzeiger, Konzertkritik nach einem Konzert in Köln:
“Das Zusammenwirken von Trompete, Piano, Bass und Schlagzeug gehört seit jeher zu den Standardformationen des Jazz. Beflügelt von der seit Jahrzehnten aktuellen Kraft dieses Klangkörpers begann das Quartett um den Kölner Trompeter Peter Protschka (Jahrgang 1977) sein Konzert in der Reihe „Jazz ‘n’ Art“ im Kölner Kunstwerk denn auch mit einer älteren Komposition des Jahrhundertmusikers Herbie Hancock.
Der Wechsel von Stücken aus der Jazztradition und eigenen Kompositionen Protschkas war bestimmend für das Programm, in dem Protschkas klarer Trompetensound alle musikalischen Spielarten zwischen leise lyrischen und dynamisch-energischen Tönen entfaltete.
Einmal mehr wurde so vor Ohren geführt, dass der Rückgriff auf die Tradition des Hardbop nicht ausschließt, musikalisch ganz im Hier und Jetzt zu sein. “In den USA, aber auch zum Beispiel in Paris, spielen die jungen Musiker ganz selbstverständlich die traditionellen Standards in ihren Konzerten, während im europäischen Jazz oft zu sehr ausschließlich Eigenkompositionen gefordert werden”, meint Protschka, der gerade von einer Reise in die USA zurückgekehrt ist. Auch während seines Musikstudiums in Mannheim hatte er in den von US-Soldaten geprägten Clubs in der Region mit vielen US-Musikern zusammen gespielt, die ihm mit dem Respekt vor den alten Jazzgrößen zugleich beibrachten, dass zwischen dem eigenen Sound und der Tradition kein gezielter Schnitt verlaufen muss.
Mit Stücken der Trompeter Tom Harrell und Freddie Hubbard machten Protschka und seine Mitstreiter im Konzert ihre akustischen Leitbilder hörbar. Mit eigenen Stücken wie “One for Hub” oder “Blues for Jo” zeigten sie wiederum, wie persönliche Erfahrungen in Musik umgewandelt werden können. Präzise spielte Protschka seine Soli in den Rhythmusteppich seiner Musikerkollegen.(...)Wie bei einer solchen Formation nicht anders zu erwarten, zeigten sich alle vier als Meister eines Zusammenspiels, das der Individualität allen Raum ließ. Mal war es Kontrabassist Matthias Nowak, der mit einem Fingertanz den akustischen Boden für die aus der Tiefe des Körpers klingende Trompetenstimne bot. Andere Male leitete die verträumt-tänzerisch Leichtigkeit von Sebastian Sternals Fender Rhodes Spiel zur Poesie der Trompete über. Wunderschön waren auch immer wieder die Dialoge von Bass, Fender Rhodes Piano und Schlagzeug am Rande der Stille, in denen Marcus Rieck sein Drumset beinahe streichelte. (...)”
